{"id":10602,"date":"2018-06-17T08:24:41","date_gmt":"2018-06-17T08:24:41","guid":{"rendered":"http:\/\/asv-botnang.de\/fussball\/?p=10602"},"modified":"2018-06-17T08:24:41","modified_gmt":"2018-06-17T08:24:41","slug":"d1-tus-germania-asv-00","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv-botnang.de\/fussball\/2018\/06\/17\/d1-tus-germania-asv-00\/","title":{"rendered":"D1: TUS\/Germania &#8211; ASV 0:0"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #008080\"><strong>Chance vertan \u2013 ASV investiert auf der Waldau zu wenig<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Dank der guten Punktausbeute in den letzten Partien war der ASV vor dem vorletzten Spieltag wieder auf Schlagdistanz mit der Tabellenspitze der Leistungsstaffel 2. Mit einem Erfolg bei der SGM TuS Stgt \/ Germania Degerloch I h\u00e4tte man sich die Chance erhalten, bei einem Ausrutscher des Tabellenf\u00fchrers SV Prag mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen.<\/p>\n<p>Dies schien aber bei den Spielern nicht wirklich angekommen zu sein, zumindest legten sie einen ziemlich m\u00fcden Sommerkick auf den Kunstrasen. Vor allem in Halbzeit 1 war Beh\u00e4bigkeit das Merkmal des Botnanger Spiels, gepaart mit einer Prise \u00dcberheblichkeit. Ob Zweikampfbereitschaft und R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung im Spiel gegen den Ball oder Kreativit\u00e4t, Laufbereitschaft und Pr\u00e4zision im Passspiel bei eigenem Ballbesitz: Es war in allen Belangen etwas zu wenig, was der ASV anbot. Hinzu kamen teilweise haarstr\u00e4ubende Fehler, die man seit Bambinizeiten so nicht mehr gesehen hat. Ganz anders hingegen der Gegner, der sich in der Partie den Klassenverbleib sichern konnte. Die Gastgeber investierten vor allem in der ersten Halbzeit deutlich mehr, waren forscher und in fast allen entscheidenden Situationen handlungsschneller und gingen folgerichtig kurz vor der Trinkpause nach einer gelungenen Kombination mit Direktspiel \u00fcber mehrere Stationen in F\u00fchrung. Davor und danach hatten die Roten \u2013 meist nach Diagonalp\u00e4ssen hinter die Abwehrreihe &#8211; noch einige weitere, teilweise hochkar\u00e4tige M\u00f6glichkeiten, die sie aber nicht nutzen konnten. Botnanger Offensivaktionen gab es wenige, Rami versuchte es mehrfach aus der Distanz, allerdings fehlte ihm dabei die n\u00f6tige Genauigkeit. Die einzige Gro\u00dfchance erarbeitete sich Dijon, der sich im Laufduell vom Verteidiger absetzten konnte und den herausst\u00fcrzenden Keeper umspielen wollte. Dieser antizipierte das Man\u00f6ver jedoch und spitzelte Djon das Leder gl\u00e4nzend vom Fu\u00df. Die Pausenf\u00fchrung f\u00fcr den Gastgeber war somit hochverdient.<\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte hatte der ASV dann deutlich mehr vom Spiel, zumal den Waldaukickern die Beine bei schw\u00fclen Bedingungen merklich schwerer wurden. Dabei war zu erkennen, dass der ASV fast auf jeder Position besser besetzt war, zudem deutliche Geschwindigkeitsvorteile vor allem auf den Au\u00dfenbahnen (Pascal, Dijon, No\u00e9) hatte, aber dennoch kaum in der Lage war, klare Torchancen zu kreieren. Das Bem\u00fchen war nun deutlich sichtbar, aber es fehlte an spielerischer Leichtigkeit und Zielstrebigkeit. Eher durch Einzelaktionen oder dem Zufall geschuldet boten sich Einschussm\u00f6glichkeiten, mit denen die Botnanger wenig anzufangen wussten. Zweimal wurde es dann aber doch richtig gef\u00e4hrlich: Bei einem lang geschlagenen Eckball stand Giacomo richtig, der erste Kontakt war aber nicht optimal, so dass der Ball zu hoch absprang und Giacomo die Kugel dann aus etwa 10 Metern \u00fcber das Geh\u00e4use drosch. Nach einem tollen Flankenlauf w\u00e4hlte Pascal den klugen Pass in den R\u00fcckraum, wo No\u00e9 mit seinem nicht ganz so starken Rechten per Direktabnahme Tor und Fangzaun verfehlte.<\/p>\n<p>Die Defensive gewann durch den umsichtig und zweikampfstark agierenden Luis auf beiden Au\u00dfenpositionen, die vor der Pause sehr anf\u00e4llig wirkten, deutlich an Stabilit\u00e4t. F\u00fcr die Gastgeber gab es nach dem Wechsel kaum noch ein Durchkommen. Kurz vor Schluss, als der ASV im Bestreben, den Ausgleich zu erzielen, den Deckungsverbund deutlich lockerte, gelang den Degerlochern jedoch mit dem einzig gef\u00e4hrlichen Angriff der zweiten H\u00e4lfte der KO: \u00dcber rechts zog der St\u00fcrmer vom Strafraumeck ab, der Ball klatschte \u00fcber Kevin hinweg an die Unterkante der Latte und prallte zu seinem v\u00f6llig blank stehenden Kollegen, der aus kurzer Distanz nur einzunicken brauchte. Auch hier waren die Roten eindeutig gedankenschneller.<\/p>\n<p>Das Fazit der Partie auf einen einfachen Nenner gebracht: Temperament schl\u00e4gt Talent. Betrachtet man die Spielanteile, so war es ein eher schmeichelhafter Erfolg f\u00fcr die Waldaukicker, den sie sich aber mit der gr\u00f6\u00dferen Leidenschaft und den hochkar\u00e4tigeren Torchancen in der ersten Halbzeit verdient hatten. Auch wenn die ASV-Kicker damit bereits vor dem letzten Saisonspiel am kommenden Wochenende im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg ausgeschieden sind, erhoffen wir uns zum Saisonfinale gegen die \u00dcberraschungsmannschaft des Tspvgg M\u00fcnster II nochmals einen etwas lebendigeren Auftritt, bei dem sie sich auf die Grundtugenden des Fu\u00dfballs besinnen und ihr spielerisches Potential deutlich st\u00e4rker auf den Platz bringen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den ASV kickten:<\/p>\n<p>Kevin (TS), Samuel, Tim, Emanuel, Nick, Pacal, Rami, No\u00e9, Dijon, Ardil, Giacomo, Luis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chance vertan \u2013 ASV investiert auf der Waldau zu wenig Dank der guten Punktausbeute in den letzten Partien war der ASV vor dem vorletzten Spieltag wieder auf Schlagdistanz mit der Tabellenspitze der Leistungsstaffel 2. 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