{"id":11133,"date":"2018-11-04T17:40:11","date_gmt":"2018-11-04T17:40:11","guid":{"rendered":"http:\/\/asv-botnang.de\/fussball\/?p=11133"},"modified":"2019-03-05T15:27:35","modified_gmt":"2019-03-05T15:27:35","slug":"c-sportvg-feuerbach-i-asv-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv-botnang.de\/fussball\/2018\/11\/04\/c-sportvg-feuerbach-i-asv-21\/","title":{"rendered":"C: Sportvg Feuerbach I &#8211; ASV 2:1"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: #008080\">Das Steinhaldenfelder Omen: ASV in herbstlicher Tristesse<\/span> <\/strong><\/p>\n<p>Beim Gastspiel bei der Sportvg. Feuerbach traf der ASV zum dritten Mal in Folge auf eine Mannschaft, die am Spieltag zuvor der hochgehandelten SGM Steinhaldenfeld\/MES die Punkte abgekn\u00f6pft hatte \u2013 und auch im dritten Anlauf standen die Botnanger am Ende mit leeren H\u00e4nden da. <!--more-->Dabei hatte man sich f\u00fcr diese Partie durchaus etwas ausgerechnet, traf man doch auf einen Gegner, der ziemlich schwer in die Saison gestartet war und trotz des Erfolgs gegen Steinhaldenfeld\/MES noch um den Klassenerhalt bangen musste. Die bisherigen Ergebnisse wiesen die Feuerbacher zwar als treffsicher in der Offensive aus, jedoch schienen sie defensiv durchaus anf\u00e4llig zu sein. So war der Matchplan der Botnanger klar: Aus einer stabilen Defensive mit sicherem Aufbauspiel das Spiel m\u00f6glichst weit in die gegnerische H\u00e4lfte verlagern, um dann mit \u00fcberraschenden Verlagerungen zu Torabschl\u00fcssen zu kommen. Mit einem Erfolg wollte man sich ins vordere Mittelfeld des Klassements absetzen.<\/p>\n<p>Soweit die Theorie, die an diesem tr\u00fcben Herbsttag so grau war wie das Wetter \u00fcber dem Sportpark. Von Beginn an wirkten die ASV-Kicker unkonzentriert, fahrig, ja mitunter aufreizend l\u00e4ssig, konnten anfangs sichtlich unsichere Feuerbacher kaum stellen, und bauten den Gegner durch eigene Fehler mehr und mehr auf. Zur L\u00e4ssigkeit mit dem Ball paarte sich Nachl\u00e4ssigkeit gegen den Ball, und schon f\u00fchrte Feuerbach nach 10 Minuten 1:0. Der R\u00fcckstand r\u00fcttelte die Schwarz-Wei\u00dfen zwar wach, aber den Knopf zum Umschalten auf eine erfolgversprechende Spielweise fanden sie nicht. Nach wie vor unterliefen ihnen zahlreiche ungewohnte technische Fehler (1. Kontakt!), das Passspiel war selten genau und das Spiel ohne Ball zu statisch und tempoarm. Mit ein Grund daf\u00fcr war sicherlich, dass Yassir auf der rechten Defensivseite schmerzlich vermisst wurde und auf der anderen Seite auch Luis fr\u00fch in der Partie wegen einer Verletzung die Segel streichen musste. Emanuel und Pascal mussten daf\u00fcr einspringen, damit ging der Offensive nat\u00fcrlich Qualit\u00e4t, Ballsicherheit und Dynamik verloren. Diese Umstellung erkl\u00e4rt vielleicht auch die Schw\u00e4chen in der Raumaufteilung, durch die die schnellen gegnerischen St\u00fcrmer \u00fcber die Au\u00dfenbahnen viel R\u00e4ume bekamen. Als dann noch ein Luftloch zentral am eigenen Strafraum hinzukam, konnten die Feuerbacher ihr Gl\u00fcck kaum fassen und erh\u00f6hten kurz vor dem Wechsel auf 2:0. Die einzig nennenswerte ASV-Chance der ersten H\u00e4lfte vergab Ari etwas \u00fcberhastet aus etwa 12 m.<\/p>\n<p>In der Halbzeitpause sah man betretene und niedergeschlagene Mienen allenthalben, ansonsten herrschte bei Spielern wie Fans beredtes Schweigen. Da man auf der rechten Abwehrseite der Feuerbacher einige Schw\u00e4chen erkennen konnte, stellte man in der Offensive um und lie\u00df Dijon nun \u00fcber links kommen. Diese Ma\u00dfnahme zahlte sich bereits nach kurzer Zeit aus: Tolles Diagonalanspiel von Timo auf den fr\u00fchzeitig startenden Dijon, der seinem Gegenspieler enteilte, im Strafraum noch einen Abwehrspieler vernaschte und dann in Rib\u00e9ry-Manier \u00fcberlegt mit rechts aus spitzem Winkel ins lange Eck einschob (38.\u2018). Eine erstklassige Aktion von Zuspiel bis Abschluss! Leider folgten davon nicht mehr viele. Mit zunehmender Spieldauer und Kr\u00e4fteverschlei\u00df vernachl\u00e4ssigte das ASV-Team die spielerischen Mittel, es wurde die Brechstange ausgepackt: Die B\u00e4lle wurden zu fr\u00fch aus der Abwehrkette longline auf die Fl\u00fcgel oder ins Zentrum gejagt, dort waren die ASV-Kicker den gegnerischen Abwehrspielern allerdings physisch deutlich unterlegen und konnten die Kugel kaum behaupten. Dreimal jedoch kombinierten sich die Botnanger noch vielversprechend in die Box, Timo verzog zweimal \u00e4u\u00dferst knapp und Giacomo w\u00e4hlte in aussichtsreicher Position gegen den herausst\u00fcrmenden Keeper den falschen Fu\u00df. Auch aus der zweiten Reihe hatten die ASV-Kicker an diesem Tag kein Schussgl\u00fcck, und so brachten die Gastgeber einen etwas schmeichelhaften, aber aufgrund der gr\u00f6\u00dferen Zielstrebigkeit in der ersten H\u00e4lfte nicht unverdienten Erfolg ins Ziel.<\/p>\n<p>Angesichts des damit fast sicheren Klassenerhalts war der Jubel auf Feuerbacher Seite entsprechend euphorisch. Auf den ASV wartet hingegen am n\u00e4chsten Spieltag ein echtes Endspiel um den Klassenverbleib: Gegen TBU muss beim abschlie\u00dfenden Heimspiel am 10. November mindestens ein Punkt her, um am letzten Spieltag, an dem man selbst spielfrei ist, nicht auf Sch\u00fctzenhilfe anderer Teams angewiesen zu sein. Der eher d\u00fcrftige Auftritt in Feuerbach machte deutlich: Das Handicap der k\u00f6rperlichen Unterlegenheit gegen die meisten U14-Teams kann die vergleichsweise junge ASV-Truppe nur durch ihr gr\u00f6\u00dferes spielerisches Potential und unbedingten Einsatzwillen kompensieren. Die bisherige Saison zeigt auch: Wenn sie beides auf den Platz bringt, dabei k\u00fchlen Kopf bewahrt und ein klares taktisches Konzept verfolgt, kann sie mit nahezu allen Mannschaften der Spielklasse mithalten. Aus den selbstkritischen Reaktionen der meisten Spieler nach der Pleite l\u00e4sst sich die Hoffnung ableiten,\u00a0 dass sie das\u00a0 im n\u00e4chsten Spiel wieder unter Beweis stellen wollen. Und auch die Vorzeichen an der Orakelfront stehen g\u00fcnstig: Die Untert\u00fcrkheimer unterlagen am Wochenende gegen Steinhaldenfeld\/MES. Wenn das mal kein gutes Omen ist \u2026<\/p>\n<p>F\u00fcr den ASV kickten (Tore):<\/p>\n<p>Leon (TS), Kevin (TS), Emanuel, Tim S., Kristian, Luis, Timo, Tim Z., Ari, Dijon (1), Pascal, Hadi, Antonio, Nils, Giacomo, Malte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Steinhaldenfelder Omen: ASV in herbstlicher Tristesse Beim Gastspiel bei der Sportvg. 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