{"id":2634,"date":"2021-10-05T12:51:42","date_gmt":"2021-10-05T10:51:42","guid":{"rendered":"http:\/\/asv-botnang.de\/volleyball\/?p=2634"},"modified":"2021-10-05T12:52:11","modified_gmt":"2021-10-05T10:52:11","slug":"goliath-bleibt-sieger-im-lokalduell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv-botnang.de\/volleyball\/goliath-bleibt-sieger-im-lokalduell\/","title":{"rendered":"Goliath bleibt Sieger im Lokalduell"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4nnervolleyball stehen in der Regel ziemlich gro\u00dfe Jungs gegen\u00fcber. Die Gr\u00f6\u00dfe ist in diesem Sport, in dem man versucht den Ball \u00fcber ein 2,43m hohes Netz ins gegnerische Feld zu schmettern einfach von Vorteil. Wenn man also nur auf dieses Merkmal schaut, waren die Botnanger Keiler auf dem Papier ein ziemlich klarer Au\u00dfenseiter im lokalen Duell gegen den MTV Ludwigsburg.<!--more--> Denn w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfte Spieler beim ASV, Roman Hoff, 195cm misst, k\u00f6nnen die G\u00e4ste aus Ludwigsburg einige M\u00e4nner mit Gardema\u00df \u00fcber zwei Meter aufweisen. Die Rollen waren also vor dem Spiel klar verteilt: David aus Botnang gegen Goliath aus der Barrockstadt.<\/p>\n<p>Diese Rollenverteilung wollten die Ludwigsburger von Anfang an klarstellen. Wie die Feuerwehr legten die G\u00e4ste los und setzten mit guten Aufschl\u00e4gen und starker Blockarbeit die Botnanger unter Druck. Mit einem 6:0 Lauf wurde das nach einer tollen Showeinlage auf einen Kampf eingestellte Publikum ruhig gestellt. Doch die Hausherren lie\u00dfen sich nicht davon beeindrucken und ihren Kampfgeist brechen. Langsam arbeitete sich die Mannschaft in die Partie. Punkt um Punkt ging nun auch auf das Konto der ASV\u2018ler. Der Rest des Satzes verlief \u00e4u\u00dferst ausgeglichen, doch den anf\u00e4nglichen Vorsprung gaben die G\u00e4ste nicht mehr aus der Hand.<\/p>\n<p>In der Satzpause lautete die Devise nun keinen Lauf der Ludwigsburger von Beginn an zuzulassen und sich vom ersten Punkt an dagegen zu stemmen. Diese Ansage des Trainer setzte das Team ziemlich gut um. Mit cleveren L\u00f6sungen im Angriff, Aufschlagdruck und guter Abwehrarbeit \u00fcbte der ASV Druck auf den Gegner aus. Diese Arbeit wurde mit der konstanten F\u00fchrung bis zum 18. Punkt belohnt. Doch dann erwachte Goliath erneut. Ludwigsburg steigerte sich in der Crunchtime und entriss in der letzten Minute den Satz. Etwas Hektik und der Versuch auf Gewalt statt Cleverness in den Angriffsl\u00f6sungen zu setzen wurden von den G\u00e4sten gnadenlos bestraft.<\/p>\n<p>Im Satz Nummer 3 spielte Ludwigsburg weiter druckvoll und stellte den ASV mit starker Blockarbeit vor gro\u00dfe Schwierigkeiten. Die logische Konsequenz war der Verlust des Satzes und des Spiels. Der ASV hat zwar alle m\u00f6glichen Steine nach Goliath geworfen, konnte sich aber gegen den Giganten nicht durchsetzen. Trotz des klaren Ergebnisses gibt es f\u00fcr den ASV einige positive Dinge aus dem Spiel mitzunehmen. Gegen rein nominell ein Zweitligateam konnte man \u00fcber weite Phasen gut mithalten. Die gute Annahme bildet eine solide Basis f\u00fcr den Spielaufbau und in der Block-Abwehr-Arbeit k\u00f6nnen sich die Botnanger immer wieder Punkte verdienen. Nun gilt es an der letzten Konsequenz in den kleinen Dingen zu feilen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Chance daf\u00fcr bietet sich beim Ausw\u00e4rtsspiel gegen den TV B\u00fchl. Der Bundesligaabsteiger hat aufgrund von finanziellen Engp\u00e4ssen in die dritte Liga zur\u00fcckgezogen, spielt aber trotzdem mit einigen Vollprofis auf. Die Keiler sind gewillt auch da alles in die Waagschale zu werfen, um sich die n\u00e4chsten Punkte zu verdienen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4nnervolleyball stehen in der Regel ziemlich gro\u00dfe Jungs gegen\u00fcber. Die Gr\u00f6\u00dfe ist in diesem Sport, in dem man versucht den Ball \u00fcber ein 2,43m hohes Netz ins gegnerische Feld zu schmettern einfach von Vorteil. 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